BREMER MODERNISIEREN startet Stadtteilkampagne in Findorff und Walle - 3.9.2010
Gebäudeenergiechecks, Baubeispiele und viel Informationen
In Findorff und Walle gibt es viele alte architektonische Schmuckstücke - doch etliche dieser schönen Häuser sind noch nie saniert worden. Hohe Energieverbräuche und Nebenkosten sowie ein nicht optimaler Wohnkomfort sind die Folge. Um mehr Hauseigentümer dafür zu gewinnen, ihre Immobilien energetisch zu sanieren, hat BREMER MODERNISIEREN, die Altbauinitiative der Klimaschutzagentur energiekonsens, heute eine auf zwei Monate angelegte, umfassende Stadtteilkampagne gestartet.
„In Walle und Findorff gibt es fast 8500 Ein- und Zweifamilienhäuser. Und fast alle sind Altbauten und haben noch große Einsparpotenziale", begründet energiekonsens-Geschäftsführer Martin Grocholl die neue Kampagne. „Wir hoffen, dass wir mit der Aktion der energiesparenden Sanierung von Altbauten in den beiden Stadtteilen einen neuen Impuls geben können und die brachliegenden Potenziale erschlossen werden. Dies hilft den Hausbesitzern durch niedrigere Heizkosten und mehr Wohnkomfort und ist zugleich ein wichtiger Beitrag für mehr Klimaschutz." Mit den richtigen Maßnahmen könnten die Wärmeverluste um bis zu 80 Prozent verringert werden; dies zeigten Sanierungsbeispiele von Altbauten in Walle und Findorff. Sieben Stelen mit Beispielen solch gelungener Modernisierungen sind ab heute in den Stadtteilen zu sehen.
Zentrales Element der Aktion sind 200 durch energiekonsens geförderte Gebäudeenergie-Checks. Sie sollen den Hausbesitzern einen einfachen und kostengünstigen Einstieg in die Modernisierungsplanung bieten. Die kompakte Erstberatung findet vor Ort statt und dauert etwa eine Stunde. Hausbesitzer erfahren, an welchen Stellen des Hauses unnötig Energie verschwendet wird. Der Gebäudeenergiecheck kostet 50 Euro - davon zahlt die Klimaschutz¬agentur die Hälfte, die anderen 25 Euro zahlt der Hausbesitzer direkt an den Energieberater.
Neben den Gebäude-Checks und Vorträgen können Vereine oder Straßengemein¬schaften sich auch individuell Vortragende bestellen. „Wer zehn oder mehr Teilnehmer zusammen hat, kann bei uns anrufen. Wir kommen dann und erläutern im Privathaus oder Vereinsheim, worauf bei der Sanierung geachtet werden sollte", so Grocholl.
Unterstützt wird die Kampagne unter anderem vom Ortsamt West. Dessen Leiter, Hans-Peter Mester, zeigte sich über den Start der Kampagne hoch erfreut: „Gerne haben wir die Unterstützung für die Kampagne zugesagt, weil wir wissen, dass es in unseren Stadtteilen viele alte sanierungsbedürftige Bremer Häuser gibt. Durch die Kampagne können die Hausbesitzer gute Information und fachkundige Beratung erhalten. Wir hoffen, dass viele Menschen aus unseren Stadtteilen diese Angebote wahrnehmen." Unterstützt wird die Kampagne zudem von Haus und Grund Bremen und dem Verein Leben in Findorff. Beim Gebäudeenergie-Check gibt es eine Kooperation mit der Kampagne Haus sanieren-profitieren der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

